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Texturen, so wie ich sie einsetze, sind Hintergründe mit Mustern. Diese Muster übertrage ich auf Fotos und erziele so einen interessanten Effekt. Meist wende ich sie bei Schwarz – Weiß Fotos an. Insbesondere um einen etwas älteren Look zu erzeugen. Motive können Holz, Kiesel, Steine, Sand und vieles mehr.
Um die verschiedenen Möglichkeiten deutlich zu machen, verwende ich immer das gleiche Foto. Ich nehme die gezeigten Texturen und lege sie mit Hilfe der Fotobearbeitung über das ursprüngliche Bild. Daran wirst du erkennen, wie sich das Foto verändert und einen einzigartigen Stil erhält.
Hier das Ausgangsfoto, das ich in schwarz – weiß umgewandelt habe. Ich finde, dass sich schwarz – weiß Fotos besonders gut für die Benutzung von Texturen eignen.
Lichteffekte
Lichter, bzw. Lichteffekte findest du überall. Sie aufzunehmen ist nicht schwierig. Achte darauf, dass die Lichter nicht ausbrennen und noch Struktur haben. Du kannst mit mehreren Lichquellen arbeiten oder nur eine nutzen. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Das bearbeitete Foto mit der Textur hat durch die Lichteffekte einen metallischen Touch bekommen. Wie gefällt es dir?
Kiesel und Steine am Boden
Wenn du ab und zu auf den Boden schaust, wirst du eine Menge an Texturen finden. Besonders gut eignen sich Steine oder Kiesel. Sie bilden oftmals ein unregelmäßiges Muster.
Holzmaserungen, Bretter
Holzmuster eignen sich ebenfalls gut für die Texturen. Ich finde, dass sich eine unregelmäßige Musterung besser eignet. Dieses alte Holzbrett ist etwas besonderes und wirkt schon für sich allein.
In deiner Umgebung wirst du viele dieser Texturen finden, du musst nur genau hinschauen. Das Foto wirkt fast wie ein Foto-Druck auf einem Holzbrett.
Blumen und Wiesen
Kleine Blumen und Wiesen können eine interessante Textur ergeben. In diesem Fall handelt es sich umd Heideblüten. Überlagere ich diese mit dem Foto, wirkt es besonders alt. Probiere es einmal selbst aus.
Wenn du deine Textur aufgenommen hast, nimmst du dir ein Foto, das du damit zusammenfügen möchtest. Dazu benötigst du ein Bildbearbeitungsprogramm, das mit Ebenen arbeitet, zum Beispiel Photoshop, Gimp, Luminar, Affinity oder Pixelmator.
Je nach Bildbearbeitungsprogramm sieht es etwas anders aus. Das Grundprinzip bleibt aber gleich.
Lege zu deinem Ursprungsbild eine neue Ebene an und kopiere in diese neue Ebene die Textur.
Füllmethoden Wähle eine Füllmethode. In meinem Beispiel habe ich „Ineinander kopieren“ und „strahlendes Licht“ ausgewählt. Probier einfach die Methoden aus und schau, was dabei heraus kommt.
Deckkraft Je nach Füllmethode musst du noch etwas an der Deckkraft ändern, so dass die Textur nicht zu sehr in den Vordergrund rückt. Mit der Deckkraft regelst du, wie durchsichtig die obere Ebene sein soll.
Grundsätzlich solltest du alle störenden Dinge vermeiden. Dazu gehört auch Unschärfe. Daher solltest du die Textur möglichst so fotografieren, dass es sich wie ein Blatt Papier mit einem Muster darauf darstellt. Sollte die Textur Höhenunterschiede, wie z. B. ein Kopfsteinpflaster haben, denk dran, die Blende entsprechend einzustellen, dass du alles scharf aufgenommen hast.
Verzerrungen durch das Objektiv solltest du in der Nachbearbeitung ausgleichen oder mit einem entsprechenden verzerrungsfreien Objektiv arbeiten (z. B. 50 mm).
Die Textur sollte möglichst groß aufgenommen sein. Wenn du sie später mit deinem Foto verwendest, wäre es schlecht, wenn die Textur nicht über das Foto passen würde.
Da gibt es dann zwar auch Mittel und Wege die Textur zu verdoppeln, aber besser ist, es hat gleich eine gute Größe.
Große Flächen sind eher ungeeignet. Nimm Motive mit einem Muster, das sich oft wiederholt.
Achte darauf, dass du keine zu hellen Lichter oder zu dunkle Schatten hast. Ein perfekt ausgeleuchtetes Motiv ist das Ziel.
Eine andere Art von Texturen zeigt uns Steffi in ihrem Blog
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Kommentar schreiben (hier klicken)vor 5 Jahren
Sehr aufschlussreich. Danke fürs Verlinken! Ich habe Deinen Artikel eben bei mir erwähnt. Prima!
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